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Mit 20 ist die Jugend vorbei.

Manchmal kommt es mir jedenfalls so vor. Und rein objektiv betrachtet liegen die Teenage-Years ja tatsächlich schon hinter mir.

Manchmal fühle ich mich so unheimlich alt. Wenn ich eine Versicherung abschließe, wenn ich meine Steuererklärung schreibe, Stromanbieter vergleiche und mit Arbeitskollegen über Aktien rede. Dann komme ich mir viel erwachsener vor als ich je sein wollte. Und ich bekomme das Gefühl, dass ich sie einfach verpasst habe, die unbeschwerten Jahre zwischen Bevormundung und Verantwortung.

Natürlich bringt es nichts im Nachhinein zu bereuen was man eh nicht mehr ändern kann. Aber ich möchte denen, die ihre Teenage-Years noch vor sich haben oder gerade mittendrin sind sagen, dass diese Jahre viel zu wertvoll sind, um sie mit Kalorien zählen, hungern, überessen, brechen, exzessivem Sport und isolierender Kontrolle zu verbringen.

Nichts ist wertvoller als die Zeit, die wir mit unseren Freunden, unserer Familie oder uns selbst verbringen. Diese Zeit ist so viel wertvoller als die Zahlen, von denen wir glauben, dass sie uns glücklich machen.

Ich weiß, das sind alles nur Worte, die nicht zählen, in Zeiten, in denen nur die Zahl auf der Waage zählt. Ich wollte sie trotzdem loswerden. Denn manchmal sind Worte doch lauter als Zahlen.

xoxo

Mina

 

 

3 Kommentare 28.2.16 18:54, kommentieren

Hinfallen, Aufstehen, Klappe die x-te

I'm back!

Kaum mit dem bloggen angefangen, habe ich es direkt erstmal wieder schleifen lassen. Prüfungsendphase, Stress mit dem Freund, da war die Essstörung direkt hilfsbereit wie gewohnt zur Stelle und hat meine gesamte Aufmerksamkeit gefordert. Ich werde übrigens grundsätzlich auf Kosenamen wie "Mia" für die Bulimie verzichten. Für mein Empfinden ist es unpassend einer Krankheit einen Frauennamen aufzudrücken, aber jedem das Seine.

Manchmal fühle ich mich als würde ich eine Sinuskurve entlangwandern. Mathe ist nicht mein Ding, aber die konstant auf-und abpendelnde Kurve erinnert mich doc sehr an mich. Und irgendwie bin ich es leid immer wieder mühsam nach oben zu klettern, wenn ich auf der anderen Seite der Kurve eh wieder nach unten sause.

Warum dann also überhaupt immer wieder Aufstehen? Weil Hinfallen und Liegen bleiben ja bekanntlich noch niemanden weitergebracht hat. Und Liegen in meinem Fall auf den Badezimmerfliesen vor der Toilette stattfindet. Kein schöner Ort zum Verweilen. Dann lieber Klettern. Immerhin besteht dabei eine kleine Wahrscheinlichkeit, dass ich ausversehen oder absichtlich in ein anderes Koordinatensystem stolpere, in dem die Gewichtskurve nicht antiproportional zur Stimmungskurve verläuft. Oder so. 

 

Habt noch einen schönen Abend! 

 

xoxo 

 

Mina

24.2.16 23:51, kommentieren